Ortsring-Eil

Warum ein Heimatverein ?

172 Mitglieder

Stand 27.11.2016

Unser Auftrag :

Nach der kommunalen Neugliederung 1975 ist viel an Überschaubarkeit verlor

ren gegangen, was auch von der derzeitigen Bezirksverfassung nicht aufgefangen werden kann. In dieser Situation bekommen die Ortsringe und Bürgervereine der einzelnen Stadtteile einen größeren Stellenwert.

Die Vorstände sind Sprecher ihrer Gemeinde und koordinieren die Vorstellungen der Vereine. In diesem Sinne vertreten wir in Eil die Interessen der Menschen vor Ort. Wir wollen zur Überwindung der Anonymität in der Ballungsrandzone der Großstadtlandschaft Köln beitragen und helfen, Freiräume für bürgerschaftlichen Gemeinsinn zu schaffen. In diesem Sinne übernimmt der Ortsring Eil lokale Verantwortung.

Das alte Dorf „Eil“ gibt es nicht mehr, aber in den etwa 20 Vereinen und Gruppierungen in unserem Stadtteil gibt es neue Formen der Nachbarschaft. In einem langen Entwicklungsprozess wurde die Bürgerbeteiligung erkämpft; Ohnmacht oder mangelndes Interesse dürfen daher nicht zu einer „Staatsverdrossenheit“ führen. Die Parteien sprechen von Lebensqualität, die Kirchen vom Heil der Menschen und die Familien wollen, dass das Leben der Kinder gelingt. Die Frage nach dem „Glück“ macht also deutlich, dass wir aufeinander angewiesen sind. In diesem Sinne prägen alle Mitbewohner und Mitbewohnerinnen das Gesicht von Porz-Eil. Der Ortsring will an einem positiven Klima als Basis für eine gute Zukunft mitwirken.

Warum soll ich Mitglied im Ortsring Eil werden?

 

Mit einer Mitgliedschaft im Ortsring Eil können Sie die Arbeit Ihres Heimatvereines unterstützen.

Wir freuen uns über jede Unterstützung. Wir haben den Mitgliedsbeitrag mit 12,- € im Jahr bewusst niedrig gehalten, um jedem Bürger die Möglichkeit zu geben, durch eine Mitgliedschaft den Ortsring Eil zu unterstützen und um damit unser Veedel noch attraktiver zu gestalten.“

Unter der Rubrik "Aktuelles" finden Sie ein Kontaktformular, indem Sie uns ganz einfach Ihre Vorschläge und Ideen mitteilen können.

Mitgliederaktion 2016:

Bei der letzten Mitgliederaktion vom 1. Juli bis 30. September 2016 konnten wir 30 neue Mitglieder gewinnen, so daß wir nun 165 Mitglieder zählen. Unterstützt wurde die Aktion durch eine Spende für 30 neue Mitglieder von jeweils 12,-€, d.h. 360 € zusätzlich für den Verein.

 

Am 18. März 2016 war die Jahreshauptversammlung Ortsring Eil

 

Bei der Jahreshaupfversammlung standen neben dem Geschäftsbericht und dem Kassenbericht des Vorsitzenden die Neuwahlen für den Vorstand an.

 

Im Amt wiedergewählt wurde der 1. Vorsitzende, Herr Erwin Bäuml.

Als stellvertretende Vorsitzende wurde Frau Monika Möller und als Organisationsleiterin neu im Amt Frau Doris Eberhardt gewählt. Der Vorstand wird wie bisher unterstützt durch die Beisitzer Hannelore Jacobs, Siegfried Kersten, Eckehard Backhausen und Andreas Weidner.

Willkommen bei Ihrem Ortsring Eil

(Ortsring-Eil-Verein für Heimatpflege e.V.).

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Über Eyl – Ehl – Eil.

Das sündige Dorf der Wilddiebe und Besenbinder :

Die Herkunft des heutigen Ortsnamens EIL reicht zurück in die Frühzeit des Mittelalters. Die Schreibweise mit „Y“ oder später mit „H“ und jetzt mit „I“ leitet sich ab von „Insel“ oder „Eiland“, da der Ort auf einer Rheininsel lag. Östlich vom jetzigen Rheinverlauf lagen noch drei zum Teil wasserführende Rheinarme (Mauspfad, Frankfurter Straße/Heumarer Straße und Humboldtstraße).

Das genaue Alter von Eil ist nicht bekannt. Erste Besiedlungen im Porzer Raum stammen aus der Frankenzeit des 7. Jahrhunderts. Die älteste schriftliche Erwähnung von Eil stammt aus dem Jahr 1268. Da verkaufte die Probstei der Benediktiner zu Oberpleis ihre Güter zu Eil an den Ritter Sibodo von Blegge. Erste urkundliche Erwähnungen über Eil sind erst in den seit 1656 erhaltenen Kirchenbüchern von Urbach zu finden, von der die spätere Pfarre St. Michael zu Eil bis 1918 abhängig war.

Bis auf wenige Familien war Eil ein armes Dorf. Das Vieh der Bauern wurde über Tag geschlossen in den Gemeindewald getrieben und dort geweidet, weil dafür nicht genügend privates Land zur Verfügung stand. Im Gemeindewald durfte jeder Sammelholz und Streu holen. Mit diesem Material verdienten sich viele Eiler ihr Geld als Besenbinder. Der Gemeindewald wurde 1864 größtenteils an den Freiherrn von Mirbach in Leidenhausen verkauft. Die Bezeichnung „Eiler Wilddiebe“ wird wohl auch aus dieser Zeit stammen, denn das Fallenstellen oder Frettchenjagen brachte so oft den Sonntagsbraten.

Der Begriff „das sündige Dorf“ stammt aus der Zeit, wo öffentliches Vergnügen selten erlaubt war, Eil aber im Vergleich zu den Nachbarorten die meisten Kneipensäle besaß, wo getanzt und selbstgebrannter Knollenschnaps getrunken wurde, was auch Auswärtige anzog.

 

Patenschaften für Grünanlagen

 

  • AirportBusiness Hotel für ein Blumenbeet an der Frankfurter Straße.
  • Schützenbruderschaft St. Sebastianus Eil für ein Blumenbeet an der Ecke Hirschgraben / Frankfurter Straße.
  • Ramona und Joschi für das Hochbeet an der Einfahrt zum Pfarrer-Oermann-Platz.
  • Ortsring Eil für das Hochbeet am Besenbinderplatz (Fläche zwischen der Frankfurter Straße und der Heumarerstr.).

Patenschaften für Pflanzenkübel :

Im Rahmen des Projektes 100 Pflanzenkübel für Eil suchen wir Patenschaften, die sich um die Bepflanzungen und die Pflege der Pflanzenkübel kümmern wollen. Wenn Sie sich an dem Projekt beteiligen wollen, so setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Erste Patenschaften konnten bereits vermittelt werden. Die Paten sind nur für die Pflege der Pflanzkübel zuständig. Die Pflanzkübel stellt der Ortsring Eil.

 

  • Firma Frank Langel, Pflanzkübel Parkplatz Jägerstraße.
  • Firma Sascha Molitor, Pflanzkübel Duisburger Straße.
  • Firma Sebastian Backhausen, Pflanzkübel Leidenhausener Straße.
  • Eeler Bessembinger, Pflanzkübel vor Lindenwirtin.
  • Metzgerei Schmitz, gegenüber der Metzgerei.
  • Gemeinschaftsgrundschule Eil unter Birken Pflanzkübel Schulstraße.

Spender gesucht

 

Sie haben viele Möglichkeiten, die Arbeit des Ortsring Eil zu unterstützen.

 

  1. Werden Sie Mitglied

Mit einem Mitgliedsbeitrag von nur 12,-€ im

Jahr können Sie unsere Arbeit erfolgreich

unterstützen.

Anträge finden Sie hier.

 

  1. Förderschaft

 

Die Förderschaft können Sie jährlich den

Ortsring Eil mit einem von Ihnen festgesetzten

Betrag > 50,-€ unterstützen.

Anträge finden Sie hier.

 

  1. Spende

Durch eine einmalige Spende in bar oder per

Überweisung an Ortsring Eil

IBAN: IBAN : DE51 3705 0198 1003 0327 50

können Sie den Ortsring Eil unterstützen. Als

anerkannter gemeinnütziger Verein sind wir berechtigt

Spendenquittungen auszustellen.

Damit können Sie Ihre Spende steuermindernd

einsetzen.

 

Da wir keinerlei Verwaltungsaufwand haben, geht Ihr Beitrag zu 100% in die Arbeit des Ortsring Eil für Ihr Veedel.

Alle Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich und damit ohne Entgelt.